1. Was hattest Du von dem Abend erwartet?
- Kennenlernen. Hat super geklappt. Alles nette und kompetente Leute!
- Nette neue Leute im Internetkontext kennen lernen
- Gute Gespräche
- Eine Diskussion – andererseits finde ich es in Ordnung, wenn sich die I-15 Interessenten erst einmal vorstellen und zu mehr blieb keine Zeit
- Unterschiedliche Haltungen, nette Gespräche. Aufgeschlossene und neugierige Menschen!
- Eine lockere Austauschrunde und erstes Kennlernen zum Thema I-15
- Interessante Kontakte, neue Anregungen zum Thema Internet im allgemeinen und individuelle Einblicke in spezielle Bereiche des World Wide Web
- Ideen, Anregungen und Verbesserungsvorschläge für eine zukünftige Entwicklung des Internets
- Eine Zusammenkunft mit interessanten Menschen, denen es auch ein Anliegen ist über das Netz und die Auswirkungen auf das soziale Miteinander anders als unter Marketinggesichtspunkten nachzudenken.
- Menschen die Social Media nicht vorrangig als Teil einer Verwertungskette sehen.
- Genau das was passiert ist
2. Was hat Du (inhaltlich) mitgenommen?
- Ideen und Ansichten die durchaus anregend sind.
- Bewusstsein für die kulturelle Diversität der Netznutzung
- Die Anregung, die von einigen kam: das Netz für “das Gute” zu nutzen, das Gute verbreiten und tun
- Eindrücke über die „Schattenseite“ und „Lösungsmöglichkeiten“, die ich bisher nicht bedacht habe.
- Daß die Faszination für die Möglichkeiten des Netzes in etwa so groß ist wie die Angst davor.
- Daß es noch viel zu tun gibt, um von der technischen Diskussion auf die inhaltliche zu kommen und dann wirklich und endlich über NETZWERKE sprechen zu koennen.
- Eigentlich waren viele Skeptiker da!
- Einsicht, dass Sozialität im Web wir salzig-süße Lebensmittel ist: Beide sind in unserer natürlichen Umwelt knapp, weshalb wir sie intensiv aufsuchen, beide werden in unserer Kulturumwelt im Überfluss angeboten, weshalb wir uns an ihnen potenziell überernähren
- Die Bandbreite an inhaltlichen Vorstellungen und Vorschlägen zum Thema ist noch sehr groß und unsortiert. Ist wie so eine Art Brainstorming-Ergebnis. Es wäre gut die Antworten und Gedanken zu klustern und zu den einzelnen Subthema weiterzuarbeiten
- Daß man offline viel besser über das Internet diskutieren kann als online
- Einen sehr geselligen Abend, gut war die Rotation der Sitzplätze, das hätte fast noch eine Runde öfter stattfinden können
3. Was hätte besser laufen können?
- Raum für Plenumsdiskussionen
- Es gibt bestimmt eine besseres System für den Platztausch
- Die Kosten kann man als Einzelner nicht absetzen, dafür fand ich es ein wenig zu teuer
- wärmere Füße
- Für mich war der Abend so sehr ok, vielleicht hätten 1-2 gleiche Fragen zu Beginn schon ein bisschen mehr Struktur zu Anfang gesetzt.
- Irgendwie kamen mir ein paar Menschen so vor als wuerden sie eine „genauere“ Orientierung benötigen – was soll das ganze, wo geht es hin, wo will es hin.
- Alles gut
4. Über welche Themen/ Fragestellungen würdest Du Dich gerne weiter austauschen?
- Relevanz
- informelle Selbstbestimmung
- globales Rechtssystem im Netz
- Zentralisierung des Internets
- Diejenigen 3 die ich als Thesen eingeworfen habe: Digitale Selbstverwirklichung, Infobewältigung und -nutzung und das Ende der Privatheit
- Medienkompetenz – Denn sie wissen nicht was sie tun … wie kann man es ihnen beibringen? Sowohl den ganz Jungen, als auch den noch nicht im Netz so recht angekommenen. Die einen sind übereuphorisch die anderen überängstlich.
- Gefahren in den nächsten Jahren durch die zunehmende Digitalisierung der gesamten Welt und Lösungsangebote für die Gesellschaft. (z.B. Medienkompetenztraining finde ich ne super Idee)
- Digitales und Suchtstrukturen. Wie modern ist ein bisschen Prokrastination? Wo hört die Koketterie auf und fängt die Sucht an?
- Folge von Multitasking und stetiger Erreichbarkeit für unsere Produktivität, Seelenruhe und Verhalten
- notwendige kulturelle Anpassungen um die technologischen Möglichkeiten besser zu nutzen
- Etablierung sozialer Normen angemessenen Verhaltens für privat/öffentliche und on/offline-Situationen im Netz und im Alltag mit Einspielung von Netzkommunikationen (Laptop, Twitterwall, iPhone, etc.)
- Über den individuellen Umgang mit speziellen Formen der Kommunikation im Netz
- Über den tatsächlichen Nutzen vieler Appliaktionen und Gewohnheiten der Netz-Gemeinde
- Eher vage: Thematisches rund um Payback (Schirrmacher). Habe ich nicht gelesen, finde ich aber spannend!
- Warum vertrauen die Menschen NETZWERKEN nicht?
- Stand und Zukunft der deutschen Netzpolitik unter Schwarzgelb post-Zensursula
- Über zukünftige Ideen zur einfacheren Handhabung des Netzes, ohne die Freiheit einzuschränken.
- Digitale Identiät, Pluralität der Auftritte in Balance mit der gewünschten Privatsphäre.
- Das Netz für “das Gute” nutzen, das Gute verbreiten und tun
5. In welcher Form sollte dieser Austausch idealerweise stattfinden?
- persönliche Treffen mit Platz zur Diskussion
- Face to face bei diesem Thema!
- Dinner ist super
- Soiret-Format ist gut, beibehalten
- Dazu fällt mir gerade nichts besseres ein …
- vielleicht fester Ort/Tag?
- Auswertung und Darstellung der Ergebnisse auf neutraler Plattform mit der Möglichkeit Quellen zu hinterlegen
- Online in einem Forum, um einige Themen vorzubereiten, anzudenken, auszuformulieren und zuzuspitzen – auch um Konzepte zu entwickeln, wozu der Kreis überhaupt dienen könnte, was das Gute, Sinnhaftte sein kšnnte, das aus soviel geballter Wissenskraft und Kreativität hervorspringen kann. Dazu eine Ideensammlungen etc, aber alle zwei oder drei Monate (mindestens, eher etwas öfter) auch „real life“ Treffen.
- Entwurf einer “Doktrin” zu positiven Gestaltung der zukünftigen Entwicklung des Netzes
- Personenkreis erweitern: Vielleicht jeden Abend ein oder zwei neue Teilnehmer (oder prominentere Personen zum einmaligen Dialog) einladen, die vorab oder in der Mitte etwas länger ihre Position oder These zu etwas darlegen und damit dem Abend einen Rahmen geben
- Vielleicht Gesamtteilnehmerzahl pro Abend beschränken (mit Voranmeldung), um Heimeligkeit der Atmosphäre sicherzustellen (kein Social Media Club HH-Gerummel)
- ggf. in Kooperation mit Körberstiftung o.ä. mittelfristig prominentere Namen heranholen, die in einer Art Podium im Diskurs mit Teilnehmern des Soirets vor einer großen Öffentlichkeit präsentieren/diskutieren und danach im kleinen Kreis Abend essen?
- In Kleingruppen zu den jeweiligen Spezialthemen/Unterthemen
- Es könnte beim bestehenden System und wachsender Teilnehmerzahl schwierig werden, so viel Erkenntnisse wie beim letzten Mal mitzunehmen
- das hängt davon ab, was am Ende herauskommen kann / soll.
… und überhaupt – was Ihr uns sonst noch sagen mögt?
- Danke für Organisation, Moderation und Nachgang.
- Es war eine super Idee und ich bin gespannt wie es weitergeht.
- Eine wirklich gute Idee ist die ganze Sache.
- Es war ein wunderbarer Abend, ein wenig versprengt, weil es fast schon zu viele Menschen waren, die alle sehr viel zu sagen hatten.
- Ich finde es gut, dass es so offen gehalten ist und kein „Manifest“ oder irgendein „konkretes Ergebnis“ das Ziel ist.
- “I-15″ und das Straßenschild sind ein guter Markenkern – beibehalten, Domain registrieren
- mittelfristig nach außen öffnen. Sinnvolle Form der Online-Außendarstellung und Kommunikation finden, die kluge Interessierte anzieht und der Allgemeinheit vom intellektuellen Mehrwert, der auf den Abenden entsteht, etwas sinnvolles abgibt
- Vielleicht eine kleine (Online-)Streitschriftenreihe à la publius.cc?
- Deine Moderation hat mir sehr gut gefallen, Moritz! Sehr unaufdringlich, allenfalls bei zu ausufernden Beiträgen zum Ende hin darfst du gerne deutlicher die charmante “Schluß-Jetzt”-Peitsche schwingen lassen
- Keep on going …
Tags: Feedback, Salon Hamburg

No comments
Comments feed for this article
Trackback link: http://www.i-15.de/sonstiges/feedback-der-teilnehmer-am-1-hamburger-salonabend-14-01-2010/trackback/